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Auf den Schuhmacher oder die Schuhmacherin...

kommen in der Praxis mehr Aufgaben als „nur“ die Herstellung und die Reparatur von Schuhen zu. Das Spektrum seiner Aufgaben umfasst folgende Kerngebiete:

Schuhherstellung - heute nur noch Maßschuhmacher / Orthopädieschuhmacher
Schuhreparatur - alle Schuhmacher
Kundenberatung - engagierte Schuhmacher (Schuh-/Lederpflege und Fittingberatung)
Verkauf - alle Schuhmacher (Furnituren und teils auch Schuhe)

Je nach Reparaturbetrieb werden auch einige Täschner- und Sattlerarbeiten angeboten. Insbesondere die Beratung seiner Kunden ist eine wichtige Aufgabe, da niemand außer dem Schuhmacher sowohl von der handwerklichen Seite, als auch hinsichtlich fußorthopädischer Fragestellungen und andere die Schuhtragepraxis betreffenden Faktoren, so viel Fachwissen hat. Sicher hat ein Facharzt für Orthopädie mehr Kenntnisse die Fußgesundheit betreffend, doch der Schuhmacher ist das erste Glied in dieser Kette: Er vermag einfachere Problemstellungen der Fußgesundheit hinreichend genau zu erfassen, so dass er den Kunden hilfreich zu beraten vermag, was unter Umständen auch den Rat zu einer ärztlichen Untersuchung einschließt.
Weil der Schuhmacher als Fachmann den Kunden nicht nur zu Fragen die Schuhreparatur betreffend kompetenter Partner ist, sondern darüber hinaus auch fachliche Tipps zur Schuh- und Lederpflege zu geben vermag, ist er für den Endverbraucher ein wichtiger Ratgeber wenn es um Schuhe geht. Anhand der individuellen Abnutzung getragener Schuhe des Kunden sowie eventuell die in Augenscheinnahme dessen Füße, vermag der Fachmann kompetente Hinweise zur Lösung von Passformproblematiken und Tragekomfortmerkmalen zu geben. In seinen Aufgabenbereich fallen auch Serviceleistungen wie beispielsweise das Durchführen von Hochglanzpolituren, das Erstellen eines Antikfinishs oder das Entfernen von Flecken im Oberleder, Umfärben von Schuhen etc.
So ist der Schuhmacher für den Endverbraucher mit Fragen rund um den Schuh (und Leder) der wichtigste Ansprechpartner. Um derartige Aufgaben verlässlich erfüllen zu können, bedarf es einer soliden handwerklichen Ausbildung, mehrjähriger Erfahrung und nicht zuletzt auch einer gewissen Liebe zum Beruf. Denn um sein Wissen auf Stand zu halten bleibt oft nur die Freizeit, in der der Fachmann sich fortbildet, Fachzeitschriften und Bücher zum Thema liest, oder sich mit Kollegen austauscht.
Auszug: WIKIPEDIA

Die ausführliche Berufsbeschreibung, Lehrzeit und Voraussetzungen finden Sie bei der Handelskammer Hamburg

Und - natürlich können Sie sich auch gern bei uns informieren.